Donnerstag, 27. Januar 2011

Südamerika Reise nach Peru


Reisewelt Update Januar 2011:
Aufbereitung der Südamerika Reisen in Peru


Ein Affe begrüsst uns Besucher beim
Eindringen in sein Territorium im tiefsten
Amazonas Regenwald  in Peru
Leider stand auf der grossen Südamerika Reise dazumal nur eine kleine, analoge Kamera zur Verfügung. Die Reisefotografie war damals auch mehr ein Mittel zum Erinnerungszweck und weniger ein geliebtes Hobby, und schon gar nicht gedacht zur Publikation auf einer Webseite auf dem erst aufstrebenden Internet. Dank einem Scanner kann man die Reisefotos digitalisieren, doch wirken sie lange nicht in der gleichen Qualität wie mit digitaler Technik aufgenommene Fotos. Jedenfalls haben wir nun einige Fotos aufbereitet und damit die neu aufbereiteten Reiseberichte aus Peru illustriert.

Da über die sehr touristische Route im Süden von Peru mit den Höhepunkten der Ballestas Inseln, misteriösen Nazca-Linien, Arequipa und der Colca Canyon, Titicacasee und Cusco mit den Inka Ruinen von Machu Picchu schon oft berichtet wurde, stand unser Fokus mehr auf der unbekannteren Region im nördlichen Peru. Insbesondere das Amazonas Dschungel Trekking im Regenwald bei Yurimaguas war ein einmaliges Abenteuer, in seiner ganzen Art wie die Reise zu Stande kam und von der Improvisation und Spontanität unterwegs. Ebenso abenteuerlich war die Flussfahrt auf dem Rio Amazonas, eine Reise mit einem baufälligen Transportschiff von Yurimaguas weiter bis nach Iquitos, der grossen Urwald Metropole nahe der brasilianischen Grenze.

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Mittwoch, 19. Januar 2011

Navigation auf einer Reise-Webseite


Website Navigation
Website Navigation
  
Website Navigation

Die Wichtigkeit der Navigation
Die Navigation ist eine der wichtigsten Aspekte beim Webdesign. Eine schlechte Navigation verwirrt die reisefreudige Surfgemeinschaft und die sind so schnell weg wie sie gekommen sind, da nützen die tollsten Inhalte nicht mehr viel. Eine gute Navigation hingegen lädt zum Verweilen und Weiterklicken ein und verhilft somit einer Webseite zum Erfolg. Mit "Gut" meine ich vor allem eine übersichtliche und benutzerfreundliche Darstellung, das Design in sich ist dann wieder Geschmacksache, da gehen die Meinungen enorm auseinander, was auch an der riesigen Vielfalt von Navigations-Designs zu erkennen ist.

Navigation Tipps
Wir versuchen hier ein wenig aufzulisten, auf was wir beim Relaunch der Webseite speziell beachtet haben:
  • Positionierung: Das klassische Navigationsmenü befindet sich oben quer über dem Inhalt oder links von oben nach unten.
  • Einheitlichkeit: Das Navigationsmenü muss beim gesamten Webauftritt einer einheitlichen Linie folgen, das heisst zum Beispiel ein Link zur index-Seite, meist mit "Home" gekennzeichnet, muss sich immer am gleichen Ort befinden
  • Untermenüs: Die Struktur der Menüs sollte möglichst logisch gehalten werden, damit die Benutzer sich zu Recht finden. Weil zu viele weiterführende Links die Übersichtlichkeit einschränken, können auch Drop-Down Menüs angewendet werden
  • Standortbestimmung: Eine grosse Hilfe sind die sogenannten Breadcrumbs, eingedeutscht als Brotkrümel-Navigation oder Brotkrummen-Navigation bekannt, damit man immer weiss wo man sich befindet und wie man hierher gekommen ist, zum Beispiel: Welt - Europa - Frankreich - Paris
  • Text vs. Grafik: Für die Suchmaschinen Optimierung ist eine textbasierende Navigation besser als eine grafische Darstellung, damit die wertvollen Keywords auch gefunden werden

   
Der Aufbau der Menüs und Design der Reiseseite
Der Aufbau der Menüs der Navigation auf der Reise Webseite wurde einerseits nach geografischen Gebieten ausgerichtet, wie zum Beispiel die Reiseberichte aus Asien oder die Reiseberichte aus Südamerika, damit gleich die Präferenz  einer Weltregion ausgewählt werden kann. Andererseits ist die Website auch nach Reiseart unterteilt, wie Hiking Tourenberichte und Fahrrad Reisen. Auf der nächst tieferen Ebene kann dann das Reiseland oder die Tour angeklickt werden. Das Design der Hauptnavigation verfügt beim Mouseover über einen Farbeffekt von dunkelgrau zu hellgrau und die Registerkarten senken sich leicht als kleiner Spezialeffekt.

Also, auf ein zufriedenstellendes Navigieren in der Reisewelt!

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Montag, 27. Dezember 2010

Von GeoCities zum eigenen Webauftritt



Dreamweaver Webseiten Editor
Dreamweaver Webseiten Editor

Eigener Webauftritt

Nachdem eben unsere Reiseseite auf GeoCities keinen Wellengang mehr zum Surfen bot, musste entweder das ganze auf einem Blog, zum Beispiel die kostenlosen Blogging Services von Blogger oder WordPress (WordPress.com, WordPress.org ist wiederum kostenpflichtig, weil man einen Hosting-Service braucht) dargestellt werden oder auf einer eigenen Domain als neuer Webauftritt. Wir entschieden uns für letzteres, es schien spannender nach dem einengenden GeoCities nun ohne irgendwelche Vorlagen von Null anzufangen.

Der WYSIWYG (what you see is what you get) Editor Dreamweaver (ursprünglich von Macromedia, nun von Adobe weiterentwickelt), war die auserwählte Software für die ersten Vorstösse in die Webprogrammierung. Mit dem learning by doing Prinzip und etlichen online Tutorials gelang es immer besser das gewünschte Resultat für die Online Reisecommunity auf den Bildschirm zu zaubern. Der Fokus bleibt zwar nach wie vor auf dem Inhalt, mit spannenden und lesenswerten Reiseberichte aus aller Welt. Die Web-Programmierung macht zwar riesig Spass, aber leider fehlt momentan ganz klar die Zeit sich in die Materie des Webdesigns noch mehr zu vertiefen.

Nach einem Jahr experimentieren mit Dreamweaver und der Beta-Version von camino10, kommt die Webseite und das Webdesign seit dem Relaunch im Frühjahr 2010 schon einiges stylischer und surferfreundlicher  daher als noch anfänglich - hoffen wir zumindest.

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Donnerstag, 23. Dezember 2010

Der Untergang von GeoCities


GeoCities Webdesign
GeoCities - Webdesign 2009

Goodbye Geocities

GeoCities
, der Webhosting Service, der Internetgeschichte geschrieben hat. 10 Jahre lang wurde das Produkt von Yahoo betrieben, bis es angeblich aus Unwirtschaftlichkeit im Herbst 2009 dem Untergang geweiht war. GeoCities wurde, wie auch weitere, eigentlich gute Produkte, ein Opfer von Yahoo's Restrukturierungsmassnahmen. Ende der 90er Jahre ging der Suchmaschinenkrieg langsam aber sicher gegen den aufstrebenden Konkurrenten Google verloren, der Marktanteil schrumpfte drastisch und somit blieb kein Budget und keine Serverkapazitäten mehr, um ein Freebie, ein Gratisprogramm wie GeoCities aufrecht zu erhalten.



Das Beste an GeoCities war, so muss man das heute nüchtern und distanziert betrachtet erkennen, dass es gratis war. Ein einfaches Tool für Webseiten Anfänger, für Leute mit Content aber ohne Programmierkenntnisse. Die Möglichkeiten der Gestaltung waren äusserst limitiert und sehr ungenau, da musste man Textblöcke, Fotos und andere Gestaltungselemente nach Gutdünken auf dem Bildschirm platzieren. Und hatte man alles einigermassen wunschgemäss arrangiert, kam es nicht selten zum Absturz des GeoCities-Systems und das ganze Meisterwerk ging der Cyberwelt (vorerst) verloren.


Jedenfalls war das Stichwort "gratis" sicher mal gut, um als Anfänger ein neues Webprojekt anzugehen. Es gab da eine Reise, eine alternative Reise, eine Fahrrad Tour nach Griechenland und in die Türkei (nun natürlich in einer neuen Aufmachung), welche bei Freunden, Bekannten und scheinbar auch bei sensationell vielen Unbekannten auf reges Interesse stiess. Schon bei der Reisevorbereitung wurde oft das gleiche gefragt und das gleiche wurde geantwortet, geschweige dann nach der Reise. Und genau das war der Moment, wo Wickie, der Wikingersohn die Nase reiben würde, mit den Fingern schnippen würde und triumphal sagen würde: "Ich hab's!" Die GeoCities Registration war rasch getätigt, dann einmal geschrieben und tausendemal gelesen, der Reisebericht war ein voller Erfolg! Es folgten weitere Fahrrad Reisen Tourenbericht und Reiseberichte aus Mexiko, bis es plötzlich eben die Meldung der bevorstehenden Einstellung von GeoCities reinmailte, eine Todesanzeige mit Konsequenzen!


Übrigens kann man mit der WayBackMachine gewisse GeoCities Seiten aufleben lassen oder auch ReoCities erlaubt einen Blick auf die guten alten Zeiten.


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