Freitag, 26. Oktober 2012

Backpacker und Rucksackreisen

Backpacker und Rucksackreisende unterwegs
Backpacker und Rucksackreisende unterwegs mit der Bahn.

Mit dem Rucksack um die Welt
   
Pauschalurlauber und Geschäftsreisende rollen ihre Koffer; Backpacker, Globetrotter und Sportler tragen einen Rucksack. Während erstere gern in luxuriösen Hotels am Strand ihren Urlaub verbringen, lieben Rucksackreisende die totale Freiheit des Reisens, mit viel Flexibilität und Unternehmungslust. 
   
Dabei sind Jugendherbergen und Hostels die bevorzugte Art der Unterbringung. Das Kennenlernen von anderen Backpackern steht im Vordergrund und nicht die Anzahl der Sterne die draussen auf dem Logo prangen. Naja, es ist ehrlich gesagt auch eine Frage des Budgets, viel mehr liegt oft nicht drin. 
    
Das Budget bestimmt auch die Art des Reisens. Teure Kreuzfahrten kommen eher nicht in Frage, eventuell jedoch ein Weltreise-Ticket weil Zeit haben die jungen Reisenden und Studenten meist genug verfügbar. Etliche gönnen sich auch eine Auszeit von der Arbeitswelt oder setzen ein Semester aus um die Welt zum neuen Klassenzimmer zu machen. Und wer schon mal einen längeren Trip unternommen hat, der weiss, dass dies oft die beste Schule überhaupt ist. 
  
Aber wohin soll die (Welt-) Reise führen? Einige Orte haben sich zu wahren Magneten für Rucksackreisende und Abenteurer entwickelt. Die Insel Kho Phangan in Thailand ist solch ein Reiseziel, bekannt durch die wilden Partys.  Oder in Mexiko hat sich die Playa Zipolite einen Ruf als Surfer-Paradies und Hippi-Treffpunkt gewonnen. Die Welt wartet nur darauf mit dem Rucksack entdeckt zu werden!
  

Samstag, 6. Oktober 2012

James Bond auf Weltreise


James Bond auf Weltreise
Daniel Craig als James Bond und Berenice Marlohe mit
dem Schiff auf Reise im neusten Film Skyfall.
(Bildquelle: Sony Pictures)
  
Agent 007 reise um die Welt

James Bond, der Geheimagent im Dienst der britischen Majestät, fährt nicht nur die schnellsten Autos und erobert die Herzen der schönsten Frauen, er reist auch zu den Traumdestinationen dieser Welt, um die Bösewicht zur Strecke zu bringen. Etliche dieser Orte haben sich unter anderem dank dem Status als James Bond Filmschauplätze zu beliebten Reisezielen entwickelt und für eingefleischte 007-Fans als wahre Pilgerstätte etabliert - eine Reisewelt für sich.
    
Im ersten James Bond Film führte die Reise auf die Karibikinsel Jamaika, wo der Agent mit der Lizenz zum Töten, interpretiert durch Sean Connery, dem ambitiösen Dr. No das Handwerk legte. Filmgeschichte geschrieben hat die Szene, als Ursula Andress, alias Honey Ryder, im weissen Bikini am Traumstrand von Ocho Rios aus den Fluten steigt. Der Schauplatz Jamaika wird noch spezieller, in Anbetracht, dass der Erfinder und Autor der Bond-Saga, Ian Fleming, in einem Haus in der Nähe von Ocho Rios zahlreiche James Bond Romane geschrieben hat.
   
In einem kleinen Korb wird der britische Agent hochgezogen, bis zuoberst auf den riesigen Felspfeiler, wo das Kloster Agia Triada steht, wo sich der Bösewicht Aristoteles Kristatos zurückgezogen hat (For your Eyes only – In tödlicher Mission). Doch die griechischen Klöster von Meteora wurden ursprünglich zum Schutze der Mönche und nicht für Ian Flemings Schurken gebaut. In einer fantastischen Landschaft gibt es für den modernen Touristen etliche Klosteranlagen zu bewundern, jedes einzelne ein architektonisches Wunderwerk und nicht nur wegen James Bond eine Reise in den Norden von Griechenland wert.

   
Der Mann mit dem Goldenen Colt, in diesem Bond Abenteuer führte die Verbrecherjagd auf die kleine Insel Khao Phingan bei Phuket in Thailand. Seither ist sie als James-Bond-Island bekannt und zieht Touristenscharen auf die damals noch unberührte Insel.
  
Für die Unterwasserszenen des Films Lizenz zum Töten, wurde die traumhafte Isla Mujeres in der Nähe von Cancun in Mexiko auserwählt. Der Name "Insel der Frauen" wurde jedoch nicht zu Ehren des Frauenhelden James Bond so getauft, sondern stammt von den auffallend vielen weiblichen Tonfiguren, die in Maya-Ruinen gefunden wurden. Die ganze Region geniesst eine ungebrochene Popularität bei Rundreisen in Mexiko.
  
Als James Bond Liebesgrüsse aus Moskau schickte, reiste er unter anderem auch nach Istanbul und dem Zuschauer wird die Moschee Hagia Sophia präsentiert, mit der grössten Kuppel der Welt.
   
Bond jettete kreuz und quer durch die Welt und die unzähligen Filmschauplätze ziehen konstant Besucher an. Unbekannte Regionen werden dem Kino-Publikum schmackhaft gemacht und bekannte Sehenswürdigkeiten werden gekonnt inszeniert.
   
Wo wird James Bond im neuen Streifen Skyfall mit Daniel Craig in der Hauptrolle wohl seine Weltreise fortsetzten?
   

Mittwoch, 19. September 2012

Seychellen Trauminsel Indischer Ozean

Herrlicher Strand auf der Trauminsel der Seychellen im Indischen Ozean

Urlaub im traumhaften Garten Eden
  
Vor rund 500 Jahren entdeckten die ersten Seefahrer die nordöstlich von Afrika gelegene Inselgruppe der Seychellen. "Den Garten Eden" nannten sie diese traumhafte Inselwelt, welche sich aus mehreren kleinen bis mittelgrossen Inseln zusammensetzt.
    
Durch die Einwanderung durch Kolonisten aus Frankreich und anderen europäischen Ländern und die Ansiedlung von afrikanischen Sklaven, hat sich im Verlaufe der Zeit eine kreolische Mischbevölkerung entwickelt. Der grosse Teil der Seychellois, etwa 80%, ist eher dunkelhäutig, die restlichen Bewohner sind hellhäutig. Ein vergleichsweise kleiner Anteil der Bevölkerung der Seychellen machen indisch- und chinesischstämmige Einwanderer aus.
   
Trotz dem entstandenen Völkergemisch und der erlangten Bekanntheit als Ferien- und Inselparadies, konnten die einzelnen Inseln seit Jahrhunderten ihre Ursprünglichkeit und ihren natürlichen Charme bis heute bewahren. Die Menschen stehen in harmonischem Einklang mit der Natur – Hektik und Stress sind auf den Seychellen Fremdworte.
  
Das "Festival Kreol" ist das wichtigste Kulturfestival. Es findet jeweils in der letzten Oktoberwoche des Jahres statt. Neben den vielen live Konzerten am Strand und in den Hotels, wird ausgiebig getanzt, wie zum Beispiel der Sega, ein traditioneller Tanz mir viel Hüftschwung begleitet von Gitarren und Trommeln. Auf den Seychellen liebt man die traditionellen, kreolischen Tanzformen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Wahl der kreolischen Schönheitskönigin. Zudem werden Modeschauen veranstaltet, Theatergruppen spielen auf, in Ausstellungen wird typisches Handwerkskunst präsentiert.
   
Die Inseln der Seychellen sind von einer dichten Vegetation überzogen, mit einer reichhaltigen Flora. Die berühmteste Erscheinung ist wohl die Coco de Mer, der Samen der Seychellenpalme, welcher mit einem Gewicht bis zu 25 kg der grösste Samen der Welt ist. Das Landschaftsbild wird von der eindrücklichen Küstenlandschaft geprägt, mit feinsten, weissen Sandstränden, welche immer wieder als die schönsten Strände der Welt betitelt werden.
  
Nicht umsonst boomt der Tourismus im Indischen Ozean, die Seychellen erfreuen sich einer grossen Beliebtheit bei Urlaubern, speziell bei Strandtouristen und für Hochzeitsreisen. Die Inseln bieten jedoch auch für Aktivurlauber tolle Möglichkeiten sich Outdoors zu vergnügen. Ein Segelturn und Tauchen stehen weit oben auf der Beliebtheitsskala. Im gebirgigen Hinterland lässt es sich zudem sehr gut wandern, zum Beispiel im hübschen Nationalpark Vallée de Mai oder auf der Hochebene Mare aux Cochons mit seinen auffälligen Naturschönheiten. Auch eine eine Rundreise ist möglich, wie der Reisebericht von Axel Birndt aufzeigt.
 

Sonntag, 9. September 2012

Sir Vival Rüdiger Nehberg

Sir Vival Rüdiger Nehberg
Rüdiger Nehberg "Sir Vival" ist einer der extremsten
Abenteurer unserer Zeit.
(Bildquelle: ruediger-nehberg.de)

Das Leben ist ein Abenteuer
  
"Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren." Treffender könnte das Motto des Dauerkämpfers und Survival-Papstes Rüdiger Nehberg nicht sein. Mit seinem Leben voller Abenteuer weiss der 77-jährige nur allzu gut was kämpfen um zu überleben heisst. Schon drei mal hat er den Atlantik in knapp seetauglichen Fahrzeugen überquert, hat die Danakil Wüste zu Fuss durchquert, sass in Jordanien im Gefängnis und noch mit 69 Jahren liess er sich im Amazonas Dschungel aussetzen und wanderte 1000 Kilometer zurück in die Zivilisation. All seine ungewöhnlichen Abenteuer haben ihm den Spitzname Sir Vival eingebracht. Neben dem unersättlichen Drang zu Abenteuern, will der gelernte Bäcker mit seinen Extremtouren auf spezifische Themen aufmerksam machen, die Mitmenschen wachrütteln und sensibilisieren. Ein Anliegen ist der vor der Vertreibung stehende Indianerstamm der Yanomami im brasilianischen Regenwald, welche durch die Holzfällermafia terrorisiert werden.
  
Die neuste Kampfansage des rastlosen Rüdiger Nehberg gilt der Genitalverstümmelung bei Frauen in manchen islamischen Ländern, mit der von ihm gegründeten Menschenrechtsorganisation Target. Mit Bildern wurde der schreckliche Brauch dokumentiert und an Konferenzen und Audienzen bei führenden Geistlichen und Stammesführern wurde die Botschaft von Target verkündet. Ein Mammutprojekt, diese Jahrtausende alte Tradition in abgelegenen Gebieten zu thematisieren, jedoch war die Bereitschaft zum Umdenken da, meint Rüdiger Nehberg anlässlich eines Interviews kürzlich.
 
Nach so vielen Jahren auf praktisch konstanter Weltreise, verfasste Rüdiger Nehberg eine Vielzahl von Büchern mit seinen Reiseabenteuern und Reisebegegnungen, wie das "Survival-Lexikon", "Abenteuer am Blauen Nil", "Echt verrückt, erlebte Geschichten" oder "Überleben in der Wüste Danakil". Alles bestimmt lesenswerte Bücher aus der ganz speziellen Reisewelt von Rüdiger Nehberg.


Freitag, 24. August 2012

Karibikinsel Idylle auf Saint Lucia


Karibikinsel Saint Lucia
Majestätisch ragen die Zwillingsberge Gros und Petit Piton aus dem
Karibischen Meer auf Saint Lucia, einer Insel in den Kleinen Antillen.
(Fotoquelle: Saint Lucia Tourist Board)

Reisewelt der Kleinen Antillen
 
Saint Lucia will verführt und erobert werden wie ein Liebhaber. Den wahren Charakter gilt es auch neben den traumhaften Stränden zu ergründen, die Reize finden sich im Innern der Karibikinsel, in den verwunschenen Urwäldern, auf den heiligen Berggipfeln, in heissen Schwefelquellen badend, und man geniesst die herzliche Gastfreundschaft der Inselbewohner von Saint Lucia.
   
Die Zwillingsberge Gros Piton und Petit Piton sind zwar nur rund 750 m hoch, dennoch sollte der Aufstieg ohne entsprechende Grundkondition gut überlegt werden. Die Tour bis zum Gipfel dauert bis zu drei Stunden, auf rutschiger, von tropischer Vegetation umschlungenen Pfaden. Der Petit Piton ist dabei mit seinen steilen Flanken die grössere Herausforderung für Wanderer. Vom Pyramidenberg Grand Piton begrüsst ein unvergesslicher Ausblick auf wilden Regenwald, Kokos- und Bananenplantagen und den aus dem Meer aufragenden Petit Piton.
  
Die Insel in der Karibik wurde im 17. und 18. Jahrhundert durch die Kolonialmächte England und Frankreich umworben. In immer wiederkehrenden Schlachten wurde die Vorherrschaft erkämpft, bis sich die Briten endgültig durchsetzten. Saint Lucia ist zwar seit 1979 unabhängig, gehört jedoch nach wie vor zum britischen Commonwealth. Der französische Einfluss blieb in der kreolischen Umgangssprache erhalten.
  
Schiffe mit fremden Flaggen sind nach wie vor omnipräsent, ist Saint Lucia doch auch eine Anlaufstelle der Kreuzfahrtschiffe auf Karibik Rundreise. Wobei diese Touristen die Zwillingsberge Piton nur von unten zu sehen bekommen. Sonnenbaden und Souvenir-Shopping stehen höher auf der Prioritätenliste der Kreuzfahrttouristen.
  
Von London aus bietet Brititish Airways Direktflüge nach Saint Lucia. Weitere Auskünfte bietet der Webmaster des Saint Lucia Tourist Board. Saint Lucia ist zwar eher nicht das Hauptreiseziel auf einer Weltreise, die Besucher der Inselschönheit werden jedoch dankbar auf einem abenteuerlichen Besuch zurückblicken.
  

Freitag, 17. August 2012

Reisebericht Costa Rica und Panama


Vulkan Arenal in Costa Rica
Der aktive Vulkan Arenal im Landesinnern von Costa Rica



Costa Rica und ein Abstecher nach Panama
 
Endlich war es diesen Sommer soweit, meine Reise nach Costa Rica stand vor der Tür. Zusammen mit einem Freund, der selbst schon mehrmals in dem Land war (und somit die am besten qualifizierte Reisebegleitung die ich mir vorstellen konnte) machte ich mich früh morgens auf den Weg in das Land, welches mitten in den Tropen zwischen Panama und Nicaragua liegt und bekannt für seine wunderschöne Natur mit der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ist. 
Unsere Reise haben wir über einen Internetreiseanbieter gemeinsam geplant und aus einer Vielzahl erlebnisorientierter Bausteine zusammengestellt.  Wir planten die Reise so, dass wir jeweils vier Tage an einem Ort waren und von dort aus jeweils 2 - 3 Tagesausflüge bereits gebucht hatten. Für die restliche Zeit konnten wir so unsere Aktivitäten selbst planen und haben uns noch genug Freiraum gelassen um spontan und flexibel die Umgebung zu erkunden. Wie sich im Nachhinein herausgestellte, war das genau die richtige Entscheidung, da es überall in Costa Rica viel zu entdecken gibt und der ein oder andere Ort – sei es die gemütliche Hängematte oder der verlassene Strand – einfach zum entspannen einlädt. Urlaub soll ja schliesslich auch Urlaub sein.  

Angekommen im Paradies

In San José angekommen wurden wir von einem Shuttle abgeholt und in den Südosten von Costa Rica - nach Puerto Viejo - gebracht. Schon die ersten Eindrücke auf der Fahrt bestätigten die Erzählungen meiner lateinamerikanischen Freunde aus der Zeit meines Auslandssemesters in Spanien: Costa Rica ist nicht das Land der Diskotheken und der mit Hochhäusern zugebauten Städte, Costa Rica zeichnet sich durch weitläufige Nebel- und Mangrovenwälder, Bananplantagen, stille Dörfer und wunderschöne verlassene Strände aus. 
In Puerto Viejo angekommen, haben wir es an unseren ersten Urlaubstagen erst einmal entspannt angehen lassen, passend zu den lockeren Reggae Klängen die aus jeder Ecke des verschlafenen Dorfes zu hören waren.  Mit gemieteten Fahrrädern erkundeten wir die nahe Umgebung und entdeckten Strände wie aus dem Bilderbuch: Weisser Sand, türkisblaues Wasser und Palmen soweit das Auge reicht. Mein Geheimtipp, der Strand "Punta Uva" (ca. sechs Km von Puerto Viejo entfernt) erfüllt genau die genannten Kriterien und bietet zudem auch beste Bedingungen für Surfer, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.  
So genossen wir die ersten Tage unseres Urlaubs in Costa Rica mit dem Bike, auf dem Surfboard und mit Kokussnussmilch ganz entspannt, wobei es uns an nichts fehlte. 

Strandvergnügen in Zentralamerika
Herrlicher Strand von Punta Uva an der Küste von Zentralamerika


Ein Abstecher nach Panama zu den Bocas del Toro
Das war perfekt für den Urlaubsstart, um den alltäglichen Bürostress zu vergessen. Doch nun wurde es auch langsam Zeit für ein wenig "Action". Am vierten Tag wurden wir von einem Shuttle abgeholt und fuhren binnen 2h bis zur panamesischen Grenze, wo wir per Boot Taxi auf die Insel "Bocas del Toro" gebracht wurden. Dort blieben wir für die nächsten drei Tage in einem kleinen, gemütlichen Hotel in direkter Strandlage und privatem Steg mit eigener Hängematte. Von unserem Standort aus, machten wir täglich Ausflüge; unter anderem machten wir zwei Schnorcheltouren und bestaunten wunderschöne Korallen Riffe, Seesterne und unzählige, kunterbunte Fischschwärme. Auch machten wir einen Ausflug auf eine einsame Insel und erkundeten diese mit einem aufgeschlossenen, gut ausgebildeten Guide und lernten auf diese Weise viel über das Land, die Natur sowie die Mentalität der Insulaner. 
Zurück an der Costa Ricanischen Grenze nahmen wir dann einen Mietwagen entgegen und führen nach La Fortuna (ca. 2h von San José entfernt). Von diesem Standort aus, machten wir täglich Ausflüge; unter anderem besichtigten wir den nahegelegenen, noch aktiven Vulkan (Volcano Arenal) und genossen einen einzigartigen freien Blick auf den Vulkan. Ausserdem machten wir eine "Canopy Tour" durch den Arenal Volcano Nationalpark, wobei unserer Adrenalinspiegel auf den gut 100 Meter langen "Slides" in knapp 30 Meter Höhe ordentlich anstieg. Wem das noch nicht gereicht hatte (mir zum Beispiel), der erreichte spätestens bei dem freien "Tarzan Swing" einen vergleichbaren emotionalen Zustand. Eine atemberaubende und wunderschöne Erfahrung zugleich. Abends konnten wir uns dann von den Strapazen des Tages erholen und entspannten in einer nahegelegenen Eco Therme – beheizt von dem Arenal Vulkan. Ebenfalls ein einzigartiges und vor allem entspannendes Erlebnis inmitten der Natur. Nicht zuletzt durch das reiche Angebot von natürlichen Säften und Cocktails sowie Früchten, wodurch wie die Natur mit allen Sinnen erleben konnten – typisch Costa Rica eben. 

Tortuguero Nationalpark

Wer eine reichhaltige Tierwelt erleben will, sollte unbedingt den Tortuguero Nationalpark an der Karibik besuchen. Nur mit dem Boot oder Flugzeug gelangt man in den abgelegenen Park. Dafür wird man belohnt mit einem tollen Reiseabenteuer und bestimmt so mancher unvergesslichen Begegnung mit den Tieren im tropischen Regenwald.
Im Anschluss machten wir einen Abstecher an die Pazifikküste im Westen Costa Ricas. Unter anderem verbrachten wir zwei Nächte in Tamarrindo und genossen noch einmal beste Surfbedingungen. Den Sonnenuntergang genossen wir ebenfalls jeden Abend, da uns mehrere Reisebekanntschaften erzählten, dass dies einer der schönsten Sonnenuntergänge Costa Ricas sei. 



Mangrovenwald im Corcovado Nationalpark
Riesige Mangrovenwälder durchziehen den
Corcovado Nationalpark in Costa Rica
 
Der Corcovado Nationalpark
Zum Abschluss unserer Reise machten wir uns auf den Weg in den Corcovado Nationalpark und verbrachten dort zwei Tage in einem Camp mitten im Regenwald. Zwei Tage lang bestaunten wir dort mit unserem "Guide" und einer bunt gemischten Truppe aus Europäern und Amerikanern die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere. Unser Guide teilte uns mit, dass Costa Rica zu 30% aus Naturschutzgebiet besteht und dass ca. 500'000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten das Land bereichern  – unglaublich.
Bei so viel einzigartiger Natur, fiel es uns einfach, früh morgens um fünf Uhr aufzustehen und  an beiden Tagen Vögel, Schlangen, Krokodile und Co. zu beobachten und zu bestaunen. Am beindruckendsten waren für mich die Tukane, welche durch ihr farbliche Schönheit beindrucken. Diese sind auch eines der Wahrzeichen Costa Rica’s und zieren unzählige Postkarten aus der Region.  Am witzigsten waren jedoch die sogenannten "Spider Monkeys" welche sich geschickt mit ihrem langen Schwanz durch den Dschungel hangelten und sich vor keiner grossen Distanz fürchteten. 
Nach unserer "Corcovado Regenwald Erfahrung" war unsere Reise auch schon vorbei. Wir machten uns früh morgens mit unseren Mitreisenden aus aller Welt auf den Rückweg nach San José um von dort nach Hause zu fliegen.
Mein Resumée? Meine lateinamerikanischen Freunde haben in keinster Weise gelogen – ganz im Gegenteil, mein persönlicher Eindruck hat meine Erwartungen noch übertroffen. Das Land ist definitiv eine Reise wert, insbesondere für Naturliebhaber und Abenteurer. Nachhaltigkeit wird in diesem Land gross geschrieben um die Natur zu schützen. Genau das fällt auch an vielen Orten in Costa Rica auf, insbesondere in Hotels in welchen stets auf den Schutz der natürlichen Ressourcen sowie der hausinternen Verwendung von nachhaltigen Produkten hingewiesen wird. 
Wem genau das auch wichtig ist, der ist in Costa Rica in seinem Element. In diesem Sinne "Buen viaje amigos".
  

Dienstag, 31. Juli 2012

Die zehn schönsten und grössten Städte in China


Lingyin Tempel in Hangzhou
Der Lingyin Tempel in der chinesischen
Metropole Hangzhou im Osten des Landes.

Städtereise zu den attraktivsten Orten in China

Wer sich für eine Reise und einen Urlaub in China entscheidet, findet auf der Seite
fernost-entdecken.de eine Menge Anregungen, wo die China Reise hingehen kann. Denn das Land bietet die Möglichkeit, einen sehr facettenreichen Urlaub zu erleben. Es finden sich einfach eine Menge schöner Städte, die man während einer solchen Reise gesehen haben sollte.
  
Abenteuer: Fernreise nach China
 
Wer sich für eine China Reise entscheidet, entscheidet sich für ein sehr kulturelles und facettenreiches Land. Hier warten die unterschiedlichsten Kulturen auf die Besucher. In der Stadt Kunming herrscht nicht nur ein sehr angenehmes Klima, sondern es ist auch noch eine Stadt mit einer langen und einzigartigen Geschichte. Die Stadt wird auch als "Stadt des Frühlings" bezeichnet. Auch diese Tatsache ist auf das angenehme Klima zurückzuführen. Wer es lieber ein wenig lebhafter mag, sollte sich auf in die Stadt Qingdao machen. Diese Stadt liegt im Osten der chinesischen Provinz Shandong und ist auch heute noch eine wichtige Hafenstadt. Ganz anders sieht es in Lijiang aus. Hier ist besonders die wunderschöne Altstadt sehr sehenswert. Etwas für das Auge wird den Bessuchern und speziell für Familien mit Kinder in der chinesischen Stadt Lijiang geboten. Hier wartet eine wunderschöne Landschaft und sagenhafte Ausblicke auf die Besucher.
 
Viele wunderschöne Städte
 
Während einer Fernreise nach China kann man natürlich auch noch eine Menge andere Städte bewundern. Zu diesen gehört auch Chengdu im Südwesten von China. Wer auf der Suche nach einem tropischen Klima ist, sollte auf jeden Fall nach Sanya. Eine Küstenstadt im Südosten von China ist Xiamen. Auch hier gibt es für die Besucher eine Menge zu sehen und zu erleben. Bei einem Besuch in China sollte man aber auch die Städte Nanjing, Dalian und Hangzhou nicht vergessen. Während einer China Reise kann man also auch noch viele andere schöne Städte sehen erleben, als Hong Kong. Diese Metropole ist zwar sehr schön und auch aufregend, aber Asien hat eben auch noch eine Menge mehr zu bieten, wie das Nachbarland Vietnam oder auch das Hochland von Tibet.